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Samstag, 20. März 2010

So nun ist es mal wieder so weit, dass es mich einfach juckt wieder alles aufschreiben zu müssen. Und so, wie es auch die letzten Male der Fall war, ist es entweder der Grund zu schreiben, dass man sich unglaublich gut fühlt oder es einem einfach nur schlecht geht. Im Gegensatz zu den früheren Schreibereien sollte es mir eigentlich sehr gut gehen und der ausschlaggebende Grund ist aber einer der mich einfach nur traurig macht.

 

Vor einer Woche hatte ich meinen letzten Arbeitstag bei Coface in Mainz.

 

Mit Sebastian bin ich zum 01.02.2010 nach Kraiburg am Inn (Bayern) gezogen. Und zack, habe ich mein Leben wieder einmal um 500 Kilometer verlegt. An sich ja eine schöne Sache. Zumal ich seit dem auch keine eigene Wohnung mehr in Mainz hatte und mich überhaupt riesig auf etwas Neues gefreut habe. 

 

Alles Neu:

 

Neue Gegend – sehr ruhig :o)

Neue Wohnung – 110 qm²

Neue Arbeit – sogar als Abteilungsleiterin

 

Eigentlich alles super.

 

Aber.

Inzwischen sind es bis zu meinen Eltern und Großeltern 915 Kilometer.

 

Somit kommen wir also zu meinem eigentlichen Beweggrund hier mal wieder alles nieder zu schreiben:

 

Pünktlich zu meinem endgültigen umziehen kam der Anruf meiner Eltern, dass meine Oma ins Krankenhaus gekommen sei weil sie operiert werden sollte. Keine große Sache. Soweit so gut. Alles glatt gelaufen – die Omi wieder zu Hause beim Opi.

Ein paar Tage später geht die Omi wieder zum Arzt, welche sie mit Verdacht auf Trombose ins Krankenhaus schickt. Das Krankenhaus schickt Omi wieder nach Hause mit der Aussage, sie habe nichts. Am nächsten Tag geht Omi also wieder zum Arzt. Der Arzt schickt Omi nun in ein anderes Krankenhaus. Omi wird im Krankenhaus behalten, damit Trombose geheilt werden kann. 2 Tage später – heute – bekomme ich dann den Anruf meines Papas der mir mitteilt, dass Omi wahrscheinlich einen Tumor hat und dieser wohl auch schon gestreut hat – so wie es aussieht.

Omi wird nun die nächsten Tage weiter ordentlich in Augenschein genommen, damit man ihr helfen kann und ordentlich feststellt, was sie denn nun eigentlich hat.

 

Und nun kommen wir zur Gewissensfrage.

 

Ich habe gerade Resturlaub bevor ich in der neuen Firma anfange.

Muss mich eigentlich auf meine neue Arbeit vorbereiten.

Bekomme frühestens in einem halben Jahr wieder Urlaub.

Habe meine Großeltern das letzte Mal am 1. Advent gesehen.

 

Was nun?

 

Hinfahren die 900 Kilometer obwohl ich sowieso nichts ändern kann?

Aber wer weiß wie es weiter geht? Und jetzt habe ich ja noch die Möglichkeit hoch zu fahren.

 

Bin etwas überfragt.

 

Nebenan im Wohnzimmer sitzt Sebastian und schaut mit den Kindern (Hanna, Aisha und Selina) Film.

 

Alles scheint so wie es soll.

 

Aber ich habe das Gefühl, dass alles Glück was ich gerade habe und erhalte bei anderen einbricht.

 

Warum?

 

Und ist das Leben wirklich so berechnend im Gegensatz des Gegenübers?

 

Warum scheint es so, also wäre einem ein reines Glück nicht vergönnt?

 

Und wer kann mir Antwort darauf geben?

 

Heute Morgen habe ich noch rumgezickt, weil ich der Meinung war, dass sich Sebastian nicht genug um mich kümmert im Bett. Und nun belächle ich mich selbst, weil ich meine Familie dagegenhalte und mich Frage, wie ich die Prioritäten in meinem Leben und so versetzen konnte? Wieso erscheint mir eine solche Nichtigkeit plötzlich so wichtig, wo ich doch scheinbar gerade alles habe, was ich immer wollte. Eigentlich sollte ich glücklich sein. Eigentlich.

Eigentlich hätte ich einen unglaublich glücklichen Tag haben sollen bis der Anruf meines Vaters kam.

 

Eigentlich sollten wir heute 20 Grad haben. Der bislang beste Tag der Woche. Und tatsächlich war es bewölkt, kühl und eklig.

 

Gibt es über uns vielleicht doch jemanden?

 

Meine persönliche Vermutung ist ja, dass es wirklich jemanden gibt.

 

Keinen Gott im eigentlichen Sinne.

 

Jemand der dir mal Nahe gestanden hat. Jemand der Dich kennt. Der es gut mit Dir meint. Jemand der von einem gegangen ist und dem nun nicht mehr geblieben ist, außer Dich von oben zu beobachten und auf Dich aufzupassen.

 

Ein ganz persönlicher Schutzengel sozusagen. Kann das sein?

 

Ich denke, dass es bei mir mein Opa ist.

Der Opi, der mir beruflich immer zur Seite gestanden hat. Mir alles ermöglicht hat – jeden noch so großen beruflichen Sprung wo ich selbst immer wieder erstaunt war, dass diese Sprünge in mir stecken.

 

Warum ist mein Leben gerade so perfekt und ich fühle mich so schlecht gegenüber meiner Familie? Warum?

 

Samstag, 1. November 2008

der eine...

Ich kann gar nicht sagen wie genau es dazu kam…

Aber ich bin glücklich.
Entspannt.
Mir geht es gut.
Mit Nichts-Tun.
Backen, Kochen, Lesen.

Einfach nur das Leben genießen.
Und das Leben ist gerade wunderbar.

Ich habe einen Mann an meiner Seite, der mir jeden Tag aufs Neue sagt, was für eine tolle Frau ich bin…
Der mir Blumen mitbringt, wenn er abends 10 Minuten später vor meiner Tür steht als verabredet.
Der alles was ich tue zu schätzen weiß. Ein Mann, der mich beruflich genau so unterstützt, wie er mich privat das kleine Mädl sein lässt.
Ja, ich bin glücklich.
Einfach so.

Kein Einengen. Kein Nachdenken was man tun oder lassen sollte. Einfach sagen was, was der Kopf denkt. Tun worauf man Lust hat. Küssen, weil der Bauch es will und Lachen weil man einfach zusammen ist und sein Glück nicht fassen kann.

Ich bin glücklich. Wahnsinnig glücklich und dennoch unglaublich ausgeglichen.

Der Mann hat mir die Hummel aus meinem Arsch getrieben – ohne dass ich es gemerkt habe ;o) Und ich kann gar nicht erklären, wie angenehm es sich damit leben lässt.

Heute Abend bin ich allein. Morgen ist großer Plätzchenbacktag und Montag bin ich wieder bei dem Mann, der mir die Sterne vom Himmel holen würde, ohne mich einzuengen…

Schönes Wochenende noch!

Sprünge

ps:
- keine sommerromanze mehr
- kein onlinegedöns mit anderen männern
- kein anders geben als ich bin
und:
- 7 kg abgenommen :o)

Samstag, 16. August 2008

Alles, was uns wichtig erschien, verblasst im Schein des Unfassbaren.

Gestern Morgen bekam ich den Anruf, dass Anke eingeschlafen ist. Einfach so.
Es ist so unfair.
Sie musste so viel leiden. So viel durchstehen. Und alles für nichts.
Hinterlassen hat sie zwei kleine Kinder und einen Mann.
Gerade einmal Anfang 40 ist sie geworden.
Den Krebs vor einem halben Jahr besiegt.
Zeitweilig.
Dann die Diagnose des Hirntumors. Als wenn das nicht reichen würde hat der Krebs noch zusätzlich in der Wirbelsäule gestreut.
Es vergehen nur Tage bis du Hüftabwärts gelähmt bist.
Die Kopfschmerzen sind kaum zu ertragen und alles inoperabel.

Mir fehlen die Worte.

Für Sie ist es besser.

Aber die Kinder.
Der Große ist doch schon adoptiert. Wie kann es da noch Gerechtigkeit geben, wenn die Mama, die so für ein Kind gekämpft hat sterben muss?

Sollte Ihrem Mann nun noch etwas zustoßen so würden meine Eltern die Kinder adoptieren.
Das alles ist schon seit Jahren geregelt.

Darüber geredet haben wir am 24. Juni als der Anruf kam, dass Anke sofort im Krankenhaus bleiben musste. Und dann. Nur 1 ½ Monate später ist alles vorbei.

Hoffentlich schafft ihr Mann das alles. Die Unterstützung meiner Eltern hat er ja zu 100%.
Momentan ist es wie eine große Familie. Alle zusammen.

Und mir tut alles nur leid.

Ich habe keinen Bezug mehr dahin. Kann nicht helfen. Kann nur zuhören, wenn jemand reden will. Mehr nicht.

Darüber reden mit jemanden hier geht auch nicht. Sich einfach mal in ein Cafe setzen und alles loswerden. Irgendwie nicht machbar für mich…

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14.08.

Ich hab den Typen getroffen. Und es waren angenehme Stunden. Einfach auf der Bank zu sitzen. Ein wenig reden. Ein wenig schweigen. Er wollte mich wieder sehen. Dieses Wochenende. Hat mich geküsst.
Erst war ich mir dessen nicht sicher. Und dann. Wieso nicht.
Mein LS ist weit weg.
Es gab nicht mal einen Ansatz der Reaktion auf meinen TB-Eintrag. Wenn das nicht Aussage genug ist, weiß ich auch nicht.
Mein Leben geht also hier weiter.

15.08.
Nach dem Aufstehen kam der Anruf meiner Mama, dass Anke eingeschlafen sei.
Ich fühle mich niedergeschlagen. Will weinen. Will reden.
Aber niemand ist da.
Der Typ, der meinte, dass er mich gern wieder sehen würde. Nichts mehr.
Keine SMS, keine Mail, kein Anruf. Leck mich doch am Arsch. Ich hab keinen Bock mir darüber Gedanken machen zu müssen. Aber eine SMS, dass man doch kein Interesse mehr hat, nachdem man alles hat einmal Revue passieren lassen.
Abends will Philipp aus München noch vorbeikommen.
Irgendwie ist mir das Zuviel. Aber da muss ich durch.
Ich mache nichts.
Warte, dass er Mittag vorbei geht.
Treffe mich Nachmittags mit Petra. Abends mit Jana zum Weinfest, wo Philipp dann direkt hinkommen wird.
Und. Ich gebe mir die Kante. Ich wollte gar nicht. Aber irgendwie habe ich das essen über den Tag vergessen. Und nach dem 4. Wein… Nunja. Scheiße gelaufen.
Und gebracht hat es auch nichts. Ich fühle mich nach wie vor beschissen.
Es gibt eben Lebenssituationen in denen kann man sich nicht mit irgendwas anderem Ablenken.
Und auch das ist besser so.

Menschen trauen.
Menschen weinen.
Sprachlosigkeit und Trauer haben Einzug genommen.

Sprünge

Mittwoch, 13. August 2008

Die Schweiz und der Schweizer...




Es ist Samstag.

Die letzte Woche verging wie im Flug. Leider.
Montag ging es Mittags mit dem Auto los on die Schweiz.
Zu W. – einem Arbeitskollegen.
Um genauer zu sein ging es nach Lausanne.
18:30 trafen wir also beide ein. W. kam von der Arbeit und ich kam gerade mit dem Auto an.
Ab in die Wohnung auf den Balkon mit Blick auf den Genfer See – ein Traum!
Nach einem Glas Wein auf dem Balkon mit diesem hammer Ausblick fuhren wir noch in die Weinberge in Richtung Vevey.
Ich weiß gar nicht, wie ich es Beschreiben soll. Aber der Ausblick ist einfach unglaublich.
Wer da nicht sofort ein Urlaubsgefühl bekommt, hat definitiv gewaltig was falsch gemacht!

Genug des Sehens in die Ferne. Wir fahren an den Hafen, gehen noch eine Runde spazieren, schauen uns den Sonnenuntergang an und essen noch eine Kleinigkeit, bevor wir uns in völliger Ruhe wieder auf den Weg nach Lausanne machen.

Noch ein Glas Wein und W. und ich beschließen ins Bett zu gehen. Er ins Schlafzimmer – ich auf die Couch.
Nachts bekomme ich über die offene Balkontür noch Besuch von der Nachbarskatze… Ob sie ahnt, dass Katinka mir zum Einschlafen fehlt?!

Nun kommen wir zum interessanten Teil des Urlaubes…

Der Besuch bei meinem Schweizer.

Stell sich doch mal einer vor, wie endlos lang ein Tag erscheinen kann, wenn man darauf wartet, dass es Abend wird. Dass man jemanden wieder trifft, den man über ein Jahr nicht gesehen hat…

Um 8 Uhr verlasse ich W. Wohnung – der muss ja wiederum arbeiten gehen.
Das Treffen mit meinem Schweizer ist erst um 18:40 Uhr in Lausanne am Bahnhof.
Ich fahre also nach Genève, bestaune und begutachte alles ganz genau…

Achja – ich hab noch was vergessen: Mein Handy funktioniert in der Schweiz nicht. Entweder funktioniert es also, dass wir uns wie vor Tagen verabredet abends am Bahnhof treffen – oder nicht.

Ich bin also ohne Handy und ohne Uhr in Schweiz.
Abgeschottet von der Welt in meiner Heimat und fern ab von einer Welt mit Zeit(gefühl).

Es fällt mir schwer die ganzen Gedanken nieder zu schreiben…
Zumal ich auch nur einen Block und einen Stift zur Hand habe. Nunja. Besser als nichts. Und das Notebook liegt ja auch bei mir zu Hause. Was für eine Scheiße!!!

Aaaaaalso.
Der Lieblingsschweizer (LS) und ich trafen uns um 18:40 Uhr in Lausanne am Bahnhof. Die letzten 10 min. ließen sich selbstverständlich noch einmal richtig Zeit. Ich ging also noch einmal zur Information und überlegte mir schon, was „Haupt“Eingang auf Englisch heißt um sicher zu gehen, dass ich auch wirklich an der richtigen Stelle stehe und warte.

Ich habe ein Kleid an. Ein schwarzes. Schwarze Schuhe dazu. Silberne Kette, silberne Ohrringe. Heute morgen sah das alles noch so passend und zusammengehörig aus. Und nun? Alles hin!
Ich fühle mich verklebt und bei weitem nicht so lecker und gut aussehend wie am Morgen.

Während ich nach wie vor hinter diesem Typen an der Information warte, schaue ich immer wieder durch den Glaseingang in Richtung des für mich scheinbaren Haupteingangs.
Da ist er.
Helle Hose, passendes Oberteil, helles Jacket. Das Lächeln, die Augen…
Alles als hätte ich ihn gestern zu letzt gesehen.
Ich gehe auf ihn zu.
Schaue ihn an.
Er sucht mich noch.
Dann sieht er mich.
Wir gehen aufeinander zu,
sehen uns an,
küssen uns.



Wir reden. Reden und lachen. Necken uns. Und genießen.

Zusammen machen wir uns auf den Weg zum Auto. Fahren noch einen Wein und einen Flaschenöffner kaufen (die Weingläser hat er dabei), um uns dann mit dem Auto auf dem Weg in die Weinberge zu machen. Leider haben wir mit unserer spontanen Idee noch etwas essen zu gehen mit Blick auf den Genfer See nicht sonderlich viel Erfolg. Schluss endlich kommen wir also in Montreux an und gehen dort noch etwas essen. Zwar nicht mit dem Blick zum See, dafür aber mit sehr guten Gesprächen. Ich wie gar nicht mehr, wie das hieß, was wir da gegessen haben. Leider. War nämlich super.
Viele Leckerein später gehen wir noch ein paar Meter weiter zum See, „klettern“ die Steine zum Wasser hinunter und gönnen uns einen Rotwein in der Dunkelheit.
Und ich kleiner Schussel - > Was mache ich?! Verteile meinen halben Rotwein auf seiner neu erworbenen Hose. Super! Und typisch ich.
Verdammt noch mal. Ohne Hose marschieren wir zurück zum Auto. Die muss schließlich sofort versucht werden wieder sauber zu bekommen.

Irgendwann kommen wir in Fribourg an.

Es ist genau das passiert wovor ich Donnerstag auf der Heimfahrt so Angst hatte. Die Erinnerungen verschwinden. Sind einfach nicht mehr so genau. Die Wörter verfliegen. Die Bilder werden unscharf… Das ist nicht fair!

Viel schaffen wir nicht mehr heute Nacht. Es wird noch geduscht und schon verschwinden wir im Bett und schlafen ein.

Der nächste Tag (Mittwoch, 06.08.2008) ist von ihm super mega doll durchgeplant:
Mit dem Auto nach Luzern. Von dort aus 1 ½ bis 2 Stunden Schifffahrt, Busfahrt auf einen Berg und dann noch Seilbahn fahren das letzte Stück. Leider verläuft der Plan nicht so wie von meinem Schweizer erwünscht.
Und trotzdem. Ich find` es super.
Die Umgebung. Er. Ich. Alles scheint so unwirklich.
Irgendwann kommen wir – und ich weiß nicht einmal mehr „wieso“ – auf das Thema „Schweizer und Sprünge“.
Komisches Thema. Kein Ernstzunehmendes.
Ein wenig necken. Ein wenig spinnen.
Nichts weiter.
Schließlich sind es wir.
Er und ich.
Wir kennen uns viel zu gut. Wir sind uns viel zu ähnlich. Ich weiß, dass er in vielen Situationen genauso handeln würde wie ich. Dass er die gleichen Gedanken hat. Die gleichen Fehltritte macht…
Und trotzdem.
Jetzt. So im Nachhinein.
Auf der Autofahrt nach Dresden. Wie soll ich es erklären?! Da ist etwas. Aber was?
Es tut weh wegzufahren. Nicht weil alles so neu und toll war. Es war einfach er. Das Zusammensein. Sich verstanden fühlen und das Genießen. Das gemeinsame Genießen. Das Reden. Und überhaupt.
Wir sind uns zu ähnlich. Viel zu ähnlich. Im Fühlen, im Handeln, im Dinge verquär machen. Im chaotischen Leben, obwohl man es doch alles richtig machen will.
Ich denke nicht, dass mein LS meine Ansichten teilen kann. Ich weiß es nicht. Aber es fällt mir wie gesagt auch absolut schwer das hier in Worte zu fassen. Ich meine – ich schaffe es ja noch nicht einmal einfach nur meine Gedanken zu sortieren…

Sonntag (10.08.2008)
Es ist ein weiterer Tag vergangen. Ein Tag der mich langsam wieder in mein „normales“ Leben zurückkehren lässt.
Trotz dessen, dass wir uns ein Jahr nicht gesehen haben, war es als hätten nur wenige Tage dazwischen gelegen.
Die Fahrt von Montreux nach Fribourg. Der spontane Zwischenstop auf dem Parkplatz.
Der Tag in Luzern. Der Abend auf dem Berg. Das einfache Anwesend sein. Seine Worte. Seine Berührungen.
Wieso weiß ich so viel von ihm. Und wieso weiß er was alles bei mir passiert ist im letzten Jahr. Wieso lässt mich allein das so sehr zweifeln?
Ich weiß wie ich bin. Weiß, wie ich das letzte Jahr gelebt habe…
Und er. Er ist weiß Gott auch kein Kind von Traurigkeit. Ich habe nicht im Ansatz das Gefühl, dass ich DIE Frau für ihn sein könnte. Allein aus dem Wissen heraus, was er das letzte Jahr gemacht hat. Wie er zu seiner Ex steht. Wie er das Leben liebt und lebt. Wie ähnlich wir uns auch sind, wenn es um das Bedürfnis nach Zuneigung und Zuwendung geht. Der Wunsch nach DEM richten Partner… Die Ansprüche die wir Stellen. Sowohl an uns wie auch an den Gegenüber.
Manchmal möchte ich gern seine Gedanken lesen können. Ich möchte gern wissen als was er mich sieht. Ohne nachfragen zu müssen. Die kleine Affäre in Deutschland? Mehr? Weniger? Ist da etwas zwischen uns oder ist es die pure Einbildung, weil er mir dieses perfekte Gefühl vermittelt ohne es zu wollen?

Auch, wenn es komisch klingt. Aber er lässt mich immer wieder besser werden. Er lässt mich selbst Zisvermittelt ohne es zu wollen?

Auch, wenn es komisch klingt. Aber er lässt mich immer wieder besser werden. Er lässt mich selbst Ziele setzen, so dass ich sie verfolge.
Vor einem Jahr begann die Abnehmaktion. Wg. ihm. Nicht, dass er das gefordert hätte. Ich wollte es einfach. Ich war so gut dabei. Und dann? Einfach aufgehört. Heute ärgert es mich – wahnsinnig.
Englisch ziehe ich nach wie vor durch. Immerhin.
Neue Vorsätze, die auch durchgezogen werden:

- VHS: Französisch-Kurs (wird sich diese Woche noch angemeldet)
- Buchhaltung (neuer Job) schnell lernen!
- Keine Zigaretten mehr! durchgehalten seit dem 05.08.2008
- Betriebswirtanmeldung: Beginn – Sept. 2009
- Englisch zusätzlich im nächsten Semester wieder aufnehmen
- Endlich die Abnehmaktion durchziehen! Ziel: 10 kg bis 31.12.2008

- Innerhalb der nächsten 2 Jahre für mich die Entscheidung treffen, ob ich ein Leben hier wirklich will oder ich dahin gehe wohin es mich eigentlich zieht.


Genug Ziele für die nächste Zeit…

Heute. Nein… Gestern hätte ich gesagt, dass es mein LS ist. Prinzipiell auch Richtig. Der LS ist aus meiner Sicht DER Mann. Ohne wenn und aber. Und wenn ich ehrlich bin, habe ich jeden Mann im letzten Jahr mit meinem LS verglichen. Scheiße ist es – aber es ist halt so passiert!

Vielleicht sollte ich versuchen zu vergessen. Keine Vergleiche mehr. Vielleicht funktioniert das ja?! Vielleicht muss man sich einfach nur genug Mühe geben?! Vielleicht…

Sollte ich ihm sagen, was ich denke?

Ich denke, ich werde wirklich versuchen zu vergessen… Zumindest was die Gefühle betrifft, die nicht sein dürfen…

Sooo ähnlich sind wir uns nämlich auch wieder nicht. Sonst wäre ich wohl mit dem Bauchgefühl, dass man es gern versuchen würde wohl nicht allein…


Morgen habe ich eigentlich noch eine Verabredung. Mit dem Mann, der mich vor meinem Urlaub auf nach meinen Urlaub vertröstet hat.
Ob ich es mache?
Keine Ahnung!

Vor einem Jahr wäre ich sofort dabei gewesen. Ohne mit der Wimper zu zucken. Lenkt schließlich ab.
Und heute? Heute denke ich mir, dass das Leiden nicht verkehrt ist. Es waren viele Tränen. Es waren viele Gedanken. Aber es war mit Sicherheit auch der bessere Weg. Der Ehrlichere.

Kurze Zusammenfassung des Resturlaubes:

Donnerstag:
LS zur Arbeit bringen und dann 900 km nach Dresden

Freitag:
Dresdentag. Einfach nur ich.
Abends treffe ich mich mit meiner Oma und mit meinen Eltern in der Stadt zum Abendbrot.

Samstag:
Görlitztag (Auf den Spuren der Familie)

Sonntag:
Bastai (Sächsische Schweiz) und Gartenbesuch

Montag:
Friedhof, Stadt, Erzgebirge

Dienstag:
Eierschecke kaufen, ins Panometer gehen, Tom abholen und ab: 550 km nach Wiesbaden mit Zwischenstop in Friedberg +
Zu Petra um den ersten Abend nicht allein verbringen zu müssen.

So.
Das wars.
Konfus.

Aber so ist es.

Sprünge







Donnerstag, 24. Juli 2008

Der letzte Monat...

23.07.2008

Spontan: Neuer Job zum 01.08.?


Was passiert da gerade?Gestern habe ich bei uns auf Arbeit eine interne Stellenausschreibung in der Buchhaltung gesehen. Vor einem Monat noch habe ich mir gedacht wie schön es wäre, wenn ich irgendwo in einer BH arbeiten könnte. Einfach mal wieder was Neues. Nicht vollkommen Neues. Aber es wäre eine neue Herausforderung. Ganz klar!Massig Arbeit. Viele verschiedene Aufgabengebiete. Persönliche Entwicklung. Meine Chance. Heute bin ich zu meinem Geschäftsführer gegangen und habe ihm mitgeteilt, dass ich mich für die ausgeschriebene Stelle interessiere. Er war angetan. Gerade zu begeistert durch die Blumen… Wie man halt so ist in so einer Position. Die Stelle ist ab dem 01.08. zu besetzen. Heute ist der 23.07. Mein Abteilungsleiter ist bis 01.08. im Urlaub… Aber mom. sollte ich wohl einfach an mich denken… Auch wenn es mehr als nur scheiße für meine Abteilung ist, wenn jetzt einer geht. Wenn ich gehe. Morgen schicke ich meine schriftl. Bewerbung per Mail an die Personalabteilung und an den hoffentlich zukünftigen Chef und „Noch-Chef“ in Kopie. Mal sehen was passiert. Das einzige Problem was ich persönlich sehe: der neue Chef. Aber den will ich ja nicht heiraten :o)Abwarten. Einfach Abwarten was passiert. Wenn alles so kommt wie ich es mir erhoffe, heißt das auf der einen Seite mehr Geld und auf der anderen Seite verdammt viel lernen und arbeiten… Gestern hatte ich meinen letzten Tag bei meinem Nebenjob. Endlich ist der Blödsinn vorbei :o)Ich weiß, wen ich einmal heiraten werde… Aber ich denke bis zu dem Punkt werde ich noch 10 Jahre warten müssen :o) Mein Gott, Wieso nicht? Ich hab ja Zeit. Zusatz für die letzten Tage:Tage mit vielen langen Telefonaten mit einer ganz lieben Person. Tage mit leider kaum stattgefundenen Telefonaten mit dieser… Aber: bin froh, dass es sie gibt :o)So. Und nun warten wir mal einfach wieder ab, was sich im Leben so tut… Sprünge
Was mache ich da gerade?

19.07.2008

Der Morgen nach dem Abend mit dem Apotheker... (+Nachtrag)


Es ist Samstag Morgen… ich bin seit gut einer Stunde wach. Habe gelesen. Die Küche wieder begehbar gemacht. Meine Katze umsorgt… Und nun? Sitze ich allein auf meiner Couch. Der Apotheker liegt im Bett. Halb am Schlafen. Halb am Spielen mit der Katze. Ich sehe alles durch den offenen Spalt der Tür im Spiegel… Entlarvt… Ist der Herr noch müde? Schmussüchtig? …Gestern Abend habe ich alles so ziemlich perfekt vorbereitet haben wollen. Und nichts funktionierte Schluss endlich so wie ich wollte. Eine Stunde bevor mein Date hier sein sollte, verabschiedete sich der gerade neu durch die Sommerromanze angebrachte Gardinenvorhang gen Fußboden. Das Gleiche Spiel in meinem Wohnzimmer, da Katinka der Meinung war meinen Vorhang mit einer Kletterwand verwechseln zu müssen. Das Essen war super gemacht. Ehrlich. Aber es ärgert mich, dass Maggi & Co. es schon so weit gebracht haben, dass den Menschen nur noch Dinge richtig gut schmecken, wenn sie mit Sahne gemacht und aus der Tüte sind.Da sind viel zu viele Geschmacksverstärker dran. Und so jemand wie ich, versagt dann vollkommen bei einem kleinen Abendessen, weil keine Sahne und zu wenig Salz dran ist. Blödsinn. Wenn da mehr dran gewesen wäre hätte man ja nichts anderes mehr geschmeckt. Aber egal. Gestern Abend nehme ich mich der Kritik an und versuche den Abend weitestgehend zu genießen. Unsere Küsschen nennt er „Bussl“ – frag mich keiner warum. Aber sobald ich „bussl“ höre hab ich nur noch Lust zu putzen oder so. Aber auf alle Fälle nicht mehr auf den Mann der mir zu dem Zeitpunkt gegenüber sitzt… Wie auch immer. Nun werde ich dem Herrn erst einmal Frühstück machen. Und mich versuchen mit dem Gedanken anzufreunden, dass das ein Mann ist der sich weder verstellt noch sonst irgendwas. Er ist einfach er. Und das auf eine sehr direkte und ehrliche Art und Weise. Ich mag es erobert zu werden und zu erobern. Bei ihm habe ich das Gefühl er fühlt sich schon halb in einer Beziehung mit mir… Meine ganze Euphorie – alles weg. Mal sehen. Eigentlich mag ich ja seine Eigenschaften. Dieses Ruhige. Das Reden. Das nicht immer Aufeinandergehocke. Aber ab und an möchte ich halt auch, dass es sich neu und toll anfühlt. Und nicht so, als wären wir schon seit 2 Jahren ein Paar. Ich weiß genau was die kritischen Leser gerade denken… Erst wieder total begeistert gewesen und nun wird das wieder nichts… Ich weiß es nicht… Aber drückt mir trotzdem die Daumen, dass ich einfach mal meinen inneren Schweinehund überwinde und nicht immer gleich anfange alles Negative aufzuzählen… Sprünge

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Und nun noch mal offiziell. Er ist weg. Und das alles geht so nicht. Wir haben darüber gesprochen. Und ich finde es gut. Ich fühle mich nicht schlechter oder besser. Eigentlich hat mich das Gespräch nicht mal weiter berührt. Aber alles was da heute Vormittag war, war nebeneinander. Und nicht miteinander. Und da kann mir jeder sonst was erzählen. Wenn das jetzt schon so ist, kann das nichts werden... Nun gut. Eben war mein Frisör noch zum Essen da. Um 20 Uhr treffe ich mich mit Petra zum Abendbrot in der Cafè Bar. Einfach nen angenehmen abend haben. Punkt fertig aus. Das wars mit meinem Samstag... Wünsch Euch ein schönes Wochenende! mit gaaaanz viel lächeln - das werde ich der Welt nämlich auch gleich wieder zeigen... Schließlich kann man nie wissen, wann sich jemand in ein lächeln verliebt, nicht wahr?! ;)Sprünge

18.07.2008

Scheiß auf Anonymität - das bin ich!


here i am ...

so. das wars mit der vollkommenen anoymität. zumindest per bild stelle ich mich nach immerhin einem jahr tagebuchschreibereien vor :o)heute abend kommt der herr apotheker. und ich bin unsicher ob ich nun was mit knoblauch kochen kann oder nicht... aber eigentlich essen es doch beide, oder?und heidelberg wird morgen wohl wortwörtlich ins wasser fallen. es ist nur regen und gewitter angesagt... plan "b" gibt es natürlich nicht. date verschieben oder spontan das beste draus machen?ich denke, dass ich einfach spontan sein werde... so. heute nachmittag um 17 uhr habe ich eingespräch wg. meiner überstunden und der kündigung. bin mal gespannt wie das verläuft. habe aber beshclossen mich nicht mehr aufzuregen. wenns mir zu bunt ist, steh ich auf und gehe. was hab ich denn schon zu verlieren? nen nebenjob - aber da gibts noch genug von ;o)positives denken . ich werde es wohl nie verlernen :o))Werde wieder berichten...- Sprünge
auch die großte scheiße ist irgendw.cool

17.07.2008

Ich liebe es so glücklich zu sein! der 5. Tag in Folge...! :o)


!ICH BIN GLUECKLICH!Nichts anderes kommt mir in den Sinn. Gut, ich habe viel zu tun mom. Also mehr privat als berufl. Aber alles in allem geht mir gerade alles so unglaublich leicht von der Hand.Ich putze und arbeite mit einem Lächeln. Ich schreibe meine Kündigung für den Nebenjob – mit einem Lächeln. Freitag Abend kommt der Apotheker wieder zu mir.Ich werde kochen. Mir fällt gerade auf: das ist MORGEN! ;o))Also... Kochen: Bandnudeln, geschwenkt in Knoblaub-Blattspinat mit Lachs. Danach gibt’s ein Eis mit Früchten. Rotwein und unser Buch... Am Samstag ein super tolles Frühstück und ein Tag in Heidelberg. Das ist der Plan... Und ich male mir schon zum 1000.x alles aus. In mir hüpft es und alles an und in mir freut sich auf das Wochenende! Nur noch ein mal schlafen. Morgen noch einmal arbeiten. Noch einmal kochen. Und dann steht er wieder vor mir... :o)Ooooohhhja. Ich bin glücklich! Und wie :o)SprüngePs: heute: 16 Uhr Feierabend, Auto von innen und außen putzen, 18 Uhr kommt die Sommerromanze zum anbauen der Gardienenstange... dann nur noch putzen, putzen, putzen. Morgen soll alles fertig sein. Nach der Arbeit morgen will ich mich voll und ganz mir und meinem Körper widmen bevor mein Apotheker kommt :o)
ich schwebe...

16.07.2008

Männer...?! und - der Apotheker vom letzten Sommer :)


Ich kann wieder schreiben. Welch Wohltat ;)Wenn man kann, macht mans kaum und wenn man nicht kann, will man unbedingt. Tolle Sache JKurze Zusammenfassung der Letzten Ereignisse:09.07.2008Ab nach Bad Kreuznach oder so (auf jeden Fall wars am Arsch der Welt) um ihr Auto wieder abzuholen nach der Reparatur.Danach ging es noch in den Globus. Ein paar Kleinigkeiten kaufen. Und ein paar Kleinigkeiten haben mal gerade so eben wieder einmal über 100 EUR ausgemacht. Man, ist das Leben teuer. Währenddessen war Jan so freundlich mich anzurufen, um mir zu sagen, dass er die CD von seiner Schwester (Sängerin) wieder gefunden hätte und ich diese nun abholen könne (+ die Bitte noch eine Flasche Rotwein mitzubringen). 23 Uhr auf dem Weg zu Jan:Ein Typ neben mir im Auto (zumindest steht er an jeder gott verdammten roten Ampel neben meinem Auto und grinst frech rüber) ist der Meinung, dass er mich erst durch die halbe Stadt verfolgen muss um mich dann an einer vollkommen gegen meine Erwartungen „roten“ Ampel danach zu fragen ob wir nicht mal was trinken wollen und ich ihm meine Nummer geben würde. Mein lächeln hätte ihm gefallen. Na wie gut, dass ich nur gelächelt und gelacht habe, weil ich gerade mit nem Freund telefoniert habe. Aber gut. Ich kleine Pluns rücke meine Nummer an den Typen raus (war ja immerhin ziemlich mutig) und fahre weiter. Ich sollte weniger Mitgefühl mit fremden Menschen haben... ;)Bei Jan angekommen: Wir gehen Zigaretten kaufen. Auf dem Weg erzählt er mir, dass er mit Jörg seit neuestem zusammen arbeitet (seit 3 Wochen). Ich hab das mal so abgelegt in dem Moment...Jörg und ich haben uns am gleichen Abend kennengelernt, wie Jan und ich. Nur, dass Jörg und ich miteinander im Bett gelandet sind. Ein typischer ONS. Nicht mehr und nicht weniger. Dafür aber aus meiner Sicht nicht besonders gut. Nicht mal im Ansatz. Kann mich trotz des Weines noch daran erinnern. Aber egal.Zurück zu Jan. Da lief nie was und wir waren auch sicher, dass da nie was laufen würde. Nach 2 Flaschen Rotwein muss ich allerdings gestehen, dass es mit einen Vorhaben nicht mehr so ganz danach aussieht, als könne ich diese auch nur im Ansatz einhalten. Er küsst mich, nimmt mich mit ins Bett und es kommt eines zum Anderen. Und am nächsten Morgen... bin ich aus seiner Freundesliste im StudiVZ gelöscht. Schönen Dank auch, du Arsch. Du hast eine Freundin. Du hast genauso getrunken wie ich. Du hast mich ins Bett geholt obwohl ich auf der Couch schon schlief. Und nun erdreistest du dich mich aus so ner beschissenen Liste zu löschen und mich auf ignorieren zu stetzen...?! ARSCH denke ich, bis mir einfällt, dass ich ja auch schon mal was mit Jörg hatte. Gut, vielleicht ist es nicht die feine nette Art mit Jörg und Jan im Bett zu landen. Aber da lang immerhin fast ein ¾ Jahr dazwischen. Egal.. Um Jan tut es mir leid. Aber wer so handelt und nicht mal reden kann hat mich sowieso nicht verdient. Erst recht und vor allem nicht als Freund! 10.07.2008Ausschlafen; ich habe nämlich frei! ;)Abends treffe ich mich mit Petra in der Cafe Bar. Schön ist es. Das Wetter spielt mit. Alles super. Danach geht’s noch zu Petra in die Wohnung auf den Balkon. Rauchen! Auch das ist eine Wohltat an meinem freien Tag. Einfach alles tun und genießen ohne auf die Uhr schauen zu müssen. 2:00 Uhr Morgens. Petra muss ins Bett. Es gibt ja noch Leute die am Freitag wieder arbeiten müssen... Ich setze mich ins Auto und fahre wieder nach Wiesbaden. Am Schloss vorbei... Und: ich parke. Habe mein neu erworbenes Buch „Feuchtgebiete“ dabei. Nehme meine Zigaretten, das Buch und setze mich vor das Schloss an den Rhein auf eine Bank unter eine Lampe. 3:15 Uhr. Nun gehe auch ich mal nach Hause. Auch, wenn ich alles bin – nur nicht müde...11.07.2008Putzen Putzen Putzen! Hat schon mal jemand von euch mit purem Kalkreinigerscheißzeug geputzt? IIIIIIIIIIhhhgitt! Aber das Bad glänzt – nach nur 2 Stunden schrubben... Abends bin ich mit meiner süßen Ossigruppe zum Hafenfest verabredet. Angenehmer Abend. Irgendwie. Andy ist da.Und Andy zieht in einer Woche um. Schön zu erfahren – so nebenbei. Er verscherzt es sich an dem Abend mit mir. Haut Sachen raus, die einfach unangebracht sind. Flirtet mit anderen Mädels vor meinen Augen etc. Das wars. Frank kümmert sich lieb um mich. Und trotzdem. Mir ist zum heulen! 12.11.2008Ein langweiliger Tag. Aber das tut auch mal wieder gut. Mit dem Gedanken so rein gar nichts mehr zu machen an dem Tag lege ich mich in ein Laken eingewickelt auf meine Couch. Da klingelt das Handy. Frank fragt, ob ich Lust habe nach Limburg zu kommen. Da wäre auch so was wie das Schiersteiner Hafenfest. Nur kleiner. Ja ne, ist klar. Ein Feuerwehrfest ist es. Nicht mehr und nicht weniger. Und dafür war ich 40 Minuten unterwegs. Als ob das nicht schlimm genug wäre, wird mir schon beim Aussteigen klar gemacht, dass da noch ein Herr auf mich wartet, der mich gerne kennenlernen würde. Carsten. Das ist der Moment, in dem ich am Liebsten wieder in mein Auto steigen würde. Aber dafür war der Weg zu weit und der Sprit zu teuer! Als wenn das alles nicht schon schlimm genug gewesen wäre, ist auch noch so ein Typ der Meinung mich anmachen zu müssen. ABFUHR.Punkt. Der Rest des Abends verläuft ganz nett. Sehr ruhig. Aber nett. Und Frank hat sein Ziel erreicht. Carsten und ich haben die Nummern ausgetauscht...13.07.20081. Mietze lernt fliegen. Gott hab ich nen Schreck bekommen. Aber Mietz lebt, ist gesund und munter. Und das nach nem Flug aus dem 2. Stock. Bin stolz auf meine Katze. Aber nun kommen Fliegen/Katzengitter ans Fenster. 2. Ich bin mit dem Apotheker verabredet. Der Apotheker... Den guten haben ich vor einem Jahr schon einmal getroffen. Am 26.07.2007. Und das weiß ich nur so genau, weil ich das in meinem aller ersten Tagebucheintrag noch einmal nachlesen konnte ;)Ein ganz offizielles Date. 15:30 Uhr trafen wir uns bei mir zu Hause. Dann ging es mit meinem Auto zur Nerobergbahn um mit dieser auf den Neroberg zu fahren. Ich gebe zu, dass ich die ersten 20 Minuten damit verbrachte, mir zu überlegen wie ich den Mann am ehesten wieder loswerde. Wieso ich nicht auf mein Gefühl gehört habe und das Treffen nicht wahr genommen habe. Schließlich haben wir uns schon einmal vor einem Jahr getroffen. In etwa zu der Zeit des Schweizers würde ich schätzen. Letztes Jahr habe ich ihn nach dem ersten Treffen nicht wieder sehen wollen. Er war charmant. Keine Frage. Aber ich konnte zu dem Zeitpunkt einfach noch nicht so richtig viel mit ihm anfangen. Mit seiner Art. Mit der Art mit der er mit mir Kommunizierte. Jetzt, ein Jahr später muss ich sagen, dass ich den Nachmittag auf dem Neroberg, den Spaziergang durch den Wald, die Autofahrt, die Gespräche während des Abendessens in der Cafe Bar… sehr gut genießen konnte. Es war angenehm ruhig. Wir haben uns unterhalten und angeschwiegen. Alles einfach sehr angenehm und sympathisch. Ich gebe zu, dass wir uns geküsst haben. Aber wieso auch nicht. Es hat einfach gepasst. Ich habe mich weder eingeengt noch unwohl gefühlt. Nichts der gleichen. Abends in meiner Wohnung haben wir mit meiner kleinen Katze auf der Couch gelegen und uns gegenseitig aus „Feuchtgebiete“ vorgelesen. Sehr angenehm. Ich hätte nicht gedacht, dass ich das so bald wieder erleben werde. Das letzte mal hatte ich das vor ca. 3 Jahren… lang, lang her. Er hat hier geschlafen, nachdem er beim zuhören meiner Lesekünste auf meiner Couch eingeschlafen ist. Ich habe ihn schlafen lassen und zum Frühstück wieder geweckt. Heute Vormittag bekam ich eine SMS das es ihm alles sehr gefallen hat. Vorhin rief er an und fragte nach einem zweiten Date.Auf Freitag haben wir uns geeinigt. Ich bestimme ob wir bei mir kochen oder wir essen gehen werden. Und ich weiß es noch nicht. Was ist denn besser?Keine Ahnung. Werde mir die Tage noch Gedanken machen… Ich fühle mich gut mit dem Gedanken an ihn. Ich habe noch kein Kribbeln. Aber ich bin sehr überzeugt davon, dass es kommen kann. Ich freue mich einfach nur auf das Treffen mit ihm am Freitag. Ich habe nicht im Ansatz das Gefühl, dass es ich anrufen muss. Oder sonst etwas. Ich fühle, dass er Interesse hat. Und das alles lässt mich gerade alles super entspannt angehen und ansehen. 14.07.2008Treffen um 17 Uhr mit der Sommerromanze im Baumarkt. Wir brauchen noch ein paar Schrauben und so nen Blödsinn um bei mir noch eine Lampe, Gardinenstangen und Fliegengitter anzubringen. Abgesehen davon dass wir mega Streß haben weil der Herr noch mit einem Mädel verabredet ist, ist alles super gelaufen. Also Streß im Sinne von beeilen etc. ;)15.07.2008Ich erfahren nun endgültig, dass ich irgend so ne blöde dolle Hausstaubmilbenallergie habe. Und dass ich gegen meine Katze allergisch bin... Dass ich noch wieder einen Termin benötige und dass ich mich nun für oder gegen eine Therapie entscheiden muss. Darüber muss ich noch nachdenken. Am besten mit dem Apotheker. Den Treffe ich nämlich am Freitag wieder...Tanja und ich machen uns einen schönen Abend auf der Couch. Danach ist noch ein Telefonat mit der besten Freundin in der Heimat dran und ich schlafe erschöpft ein... Und heute? Heute kommen die Sommerromanze und Michele zu mir. Affäre und Freundin... Na mal sehen... Ich berichte...... und vor allem im nächsten Eintrag über die Sommerromanze und die Transe. - SprüngePs: nur noch 2 x Schlafen und ich hab wieder ein Date mit dem Apotheker. Mit einem Mann, der es scheinbar ehrlich meint... I`m so happy!

29.06.2008

1:0 für Spanien und 10:0 gegen mich...


treffen mit freunden. andy.und nun wieder allein zu hause. ich bin verliebt - und wieder einmal ohne auch nur den hauch einer chance zu haben auf mehr. er zieht weg. in drei wochen. der kopf sagt, dass ich ihn nicht mehr sehen sollte. und das herz sehnt sich jede sekunde nach ihm. er ist einfach er. mit seinen lachfalten, seinen sommersprossen, dem dialekt, den augen, der art... alles das darf ich gerade so intensiv genießen. und nach jedem weiteren treffen graut es mir vor dem entgültigen abschied. ich mag nicht traurig sein. das alles tut weh. und das alles will ich nicht. ich will endlich auch das glück haben einfach nur glücklich zu sein und mich sicher zu fühlen. zu wissen, dass es wirklich eine person an meiner seite gibt, die nicht mehr so schnell gehen wird und vor hat bei mir zu bleiben. 1:0 für spanien. das land ist niedergeschlagen. - und ich mitten drin.scheiß letzter urlaubstag! scheiß urlaubswochenende! sprünge
einfach nur traurig und allein